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Nachricht 13.04.2017 Tra­di­ti­on und Brauch­tum ver­bin­det Min­der­hei­ten über Gren­zen: Das Os­ter­rei­ten in der Ober­lau­sitz, in Ober­schle­si­en und in Böh­men

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, wünscht ein gesegnetes und frohes Osterfest.

Fotoreihe: Osterreiten in der Oberlausitz, in Oberschlesien und in Böhmen

Verbunden mit diesem Wünschen möchte Bundesbeauftragter Koschyk an die Wahrung von Tradition und Brauchtum als identitätsstiftende Merkmale erinnern. Die Tradition des Osterreitens, das bis heute in der katholischen Oberlausitz als sorbischer Brauch gepflegt wird, ist auch bei den deutschen Minderheiten in Oberschlesien, Nordböhmen und Mähren weit verbreitet. Es ist ein altes religiöses Ritual in Form einer Prozession, bei welchem die Auferstehung Jesu Christi verkündigt wird.

Bundesbeauftragter Koschyk:

„In meiner Funktion als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten setzte ich mich intensiv für die Wahrung der kulturellen Identität von nationalen Minderheiten ein. Sie sollen ihre Sprache, Kultur und Identität lebendig bewahren. Dabei ist es mir ein großes Anliegen, dass auch die traditionellen Bräuche gepflegt und gelebt werden, die sich einer immer größeren Beliebtheit bei der Jugend erfreuen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das traditionelle Osterreiten, das sowohl von der sorbischen Minderheit in Deutschland, aber auch von den deutschen Minderheiten in Tschechien und Polen lebendig erhalten wird.“

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