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Gesellschaft und Verfassung Spätaussiedler / Kriegsfolgenrecht Pressemitteilung 08.01.2014 Ber­gner aus dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­nern ver­ab­schie­det

Koschyk neuer Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Dr. Christoph Bergner wurde am 23. November 2005 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern berufen. Im Februar 2006 übernahm er auch das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Hinzu kam im März 2011 die Funktion des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Länder.

"Wir danken Herrn Dr. Bergner sehr für seine geleistete Arbeit und seinen großen Einsatz in den verschiedenen Aufgaben", betonte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. "Dabei standen das Ziel und die Lösung der Fragen stets im Vordergrund, nicht die mediale Wirksamkeit der Maßnahmen."

Als Parlamentarischer Staatssekretär widmete er sich hauptsächlich den Aufgabenbereichen Sport, Haushalt, politische Grundsatzfragen und Dienstrecht. Als Beauftragter der Bundesregierung für die ostdeutschen Bundesländer hat er, stets orientiert an Sachfragen und zum Wohle der Menschen, zu den wichtigen Themenfeldern Position bezogen und diese vorangetrieben. Er hat mit Nachdruck die Interessen der ostdeutschen Länder innerhalb der Bundesregierung vertreten und dabei eng mit den anderen Bundesministerien sowie den Regierungen der ostdeutschen Bundesländer zusammengearbeitet. Seine besonderen Anliegen waren die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Demographiepolitik und die Fachkräftesicherung.

Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten lag Dr. Christoph Bergner besonders am Herzen. Er hat diese Aufgabe nicht nur mit großem Engagement und einem hohen Maß an Sachkunde, sondern auch mit großer innerer Überzeugung ausgefüllt. Dabei war es ihm ein besonderes Anliegen, die Minderheiten- und Aussiedlerpolitik zukunftsfähig und an den zentralen Bedürfnissen der Angehörigen der deutschen Minderheiten und Aussiedler auszurichten.

Ein Herzensanliegen und ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit war sein Eintreten für die Anliegen der deutschen Minderheiten in den Herkunftsgebieten der Aussiedler, den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und den mittelosteuropäischen Staaten sowie in Dänemark. Dabei hat er stets die historische Verantwortung und Solidarität Deutschlands für die Angehörigen der deutschen Minderheiten in diesen Staaten hervorgehoben. Der Frage der Förderung der kulturellen und sprachlichen Identität sowie der Stärkung der Minderheitenselbstorganisationen maß er zentrale Bedeutung bei.

Als Nachfolger im Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten hat die Bundesregierung heute Herrn Hartmut Koschyk berufen. Herr Koschyk war von 1987 bis 1991 Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen. Seit 1990 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1990 bis 2002 war er Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Vertriebene und Flüchtlinge“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 1994 ist Herr Koschyk als Bundesvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) tätig. Von 2005 bis 2009 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und in dieser Funktion zugleich Erster Stellvertreter des Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der letzten Legislaturperiode war Hartmut Koschyk Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen.

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