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Gesellschaft und Verfassung Nationale Minderheiten Nachricht 19.03.2015 Bun­desin­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re kon­sti­tu­iert Be­ra­ten­den Aus­schuss für die deut­schen Sin­ti und Ro­ma

Gremium ermöglicht den regelmäßigen Austausch mit der Bundesregierung, dem Deutschen Bundestag und den Landesregierungen

Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, hat in Berlin den Beratenden Ausschuss für die deutschen Sinti und Roma beim Bundesministerium des Innern konstituiert, welcher vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, geleitet wird.

Der Bundesinnenminister unterstrich die Bedeutung des Gremiums durch seine persönliche Anwesenheit und übernahm auch die Sitzungsleitung zu Beginn der Beratungen.

Der Beratende Ausschuss ermöglicht den deutschen Sinti und Roma den regelmäßigen Austausch mit der Bundesregierung, dem Deutschen Bundestag und den Landesregierungen. Nachdem es für die übrigen in Deutschland autochthone nationalen Minderheiten – die Dänen, Friesen und Sorben – bereits seit längerer Zeit Beratende Ausschüsse gibt, hat sich Bundesbeauftragter Koschyk seit seinem Amtsantritt im Januar 2015 konsequent für die Einrichtung eines solchen Gremiums auch für die deutschen Sinti und Roma eingesetzt.

Die deutschen Sinti und Roma waren durch Delegationen des Zentralrats deutscher Sinti und Roma sowie der Sinti-Allianz vertreten, die durch ihre jeweiligen Vorsitzenden Romani Rose und Manja Schuecker-Weiss angeführt wurden. Eine große Beteiligung von Vertretern des Bundestages und der Bundesländer bezeugte eindrucksvoll die Solidarität der deutschen politischen Öffentlichkeit mit dieser seit Jahrhunderten in Deutschland ansässigen Minderheit, die in letzter Zeit wieder verstärkt schlimmen Anfeindungen ausgesetzt ist.
Die Sitzung des Beratenden Ausschusses wurde auch für einen Informationsaustausch zur Lage der Roma im östlichen Europa genutzt. Im Bundesministerium des Innern ist auch die deutsche "Nationale Kontaktstelle" im Rahmen der "Roma-Strategie der Europäischen Union" angesiedelt.

Bundesbeauftragter Koschyk berichtete auch von seinem Einsatz für die Verbesserung der Lebensqualität in der Roma-Siedlung Habeš in der Ostslowkai.

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