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Nachricht 23.11.2018 Staats­prä­si­dent Jo­han­nis emp­fängt Be­auf­trag­ten im Co­tro­ce­ni-Pa­last

Fabritius zu minderheitenpolitischen Gesprächen in Bukarest 

Der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis empfing den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius zu einem Gespräch über die deutsch-rumänischen Beziehungen unter minderheitenpolitischen Aspekten in Bukarest. 

Beide Seiten würdigten die Bedeutung der Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Rumänien sowie der heute in Deutschland lebenden Deutschen aus Rumänien für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien. 

Staatspräsident Johannis dankte dem Beauftragten Fabritius für seinen kontinuierlichen Einsatz zur Förderung der kulturellen Belange der Deutschen in Rumänien und bekräftigte die hohe Bedeutung eines effektiven Schutzes ethnischer Minderheiten in Rumänien. Fabritius betonte in seiner Antwort die besondere Rolle der nationalen Minderheiten bei der Schaffung des modernen rumänischen Staates, die gerade im Jahr des Jahrhundertjubiläums besonders gewürdigt werden sollte. Gleichzeitig äußerte er Besorgnis über zunehmende Anfeindungen gerade gegen die deutsche Minderheit in Rumänien durch hohe Verantwortungsträger der Regierungspartei. Fabritius sicherte die weitere Wahrnehmung der besonderen Verantwortung für das Kriegsfolgeschicksal der Deutschen in Rumänien zu und berichtete über die Erfolge der bilateralen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Deutschen Minderheit.

Beide Gesprächspartner begrüßen es, dass die nächste deutsch-rumänische Regierungskommission für Angelegenheiten der deutschen Minderheit während des rumänischen EU-Ratsvorsitzes 2019 in Hermannstadt stattfinden wird und erwarten sich davon positive Impulse für die europäische Minderheitenpolitik. Gleichzeitig betonten beide Seiten die Bedeutung einer auf zwischenstaatlicher Verständigung basierenden und kulturelle Selbstbestimmung sichernden europäischen Minderheitenpolitik. 

Der rumänische Staatspräsident ist selbst Angehöriger der rund 37.000 Angehörige zählenden deutschen Minderheit in Rumänien.

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